Zürcher Nachrichten - Stromlieferanten sollen nach Ende der EEG-Umlage zu Preissenkung verpflichtet werden

EUR -
AED 3.966765
AFN 77.703752
ALL 99.679828
AMD 426.863487
ANG 1.945301
AOA 988.173904
ARS 1157.179997
AUD 1.713549
AWG 1.943949
AZN 1.834015
BAM 1.957008
BBD 2.179345
BDT 131.170967
BGN 1.955849
BHD 0.406989
BIF 3158.917006
BMD 1.079972
BND 1.445993
BOB 7.458604
BRL 6.206491
BSD 1.079366
BTN 92.525112
BWP 14.756108
BYN 3.53238
BYR 21167.443869
BZD 2.168138
CAD 1.544592
CDF 3099.518183
CHF 0.952104
CLF 0.026282
CLP 1008.564137
CNY 7.732007
CNH 7.847252
COP 4504.831645
CRC 538.932663
CUC 1.079972
CUP 28.619248
CVE 110.643237
CZK 24.962897
DJF 191.932672
DKK 7.462499
DOP 68.281154
DZD 144.81449
EGP 54.607565
ERN 16.199574
ETB 140.177971
FJD 2.479935
FKP 0.838047
GBP 0.834224
GEL 2.996961
GGP 0.838047
GHS 16.745116
GIP 0.838047
GMD 77.891764
GNF 9346.433294
GTQ 8.326459
GYD 226.061235
HKD 8.397757
HNL 27.682807
HRK 7.534426
HTG 141.699974
HUF 401.185576
IDR 17950.291231
ILS 3.961832
IMP 0.838047
INR 92.499097
IQD 1416.226982
IRR 45473.678298
ISK 143.553389
JEP 0.838047
JMD 169.37249
JOD 0.765691
JPY 163.104332
KES 139.720729
KGS 93.518943
KHR 4331.621706
KMF 492.807997
KPW 971.991958
KRW 1584.895372
KWD 0.333136
KYD 0.89823
KZT 540.925832
LAK 23443.668021
LBP 96914.230562
LKR 320.466514
LRD 215.922655
LSL 19.728992
LTL 3.188876
LVL 0.653264
LYD 5.216396
MAD 10.387564
MDL 19.474585
MGA 5053.560633
MKD 61.59311
MMK 2267.489531
MNT 3759.752212
MOP 8.650176
MRU 42.792056
MUR 49.450855
MVR 16.676429
MWK 1874.24952
MXN 21.927404
MYR 4.786721
MZN 68.990072
NAD 19.728992
NGN 1655.536117
NIO 39.728105
NOK 11.30709
NPR 148.067929
NZD 1.882139
OMR 0.415778
PAB 1.079972
PEN 3.953439
PGK 4.396109
PHP 62.376018
PKR 302.788619
PLN 4.197618
PYG 8632.569908
QAR 3.931264
RON 4.985121
RSD 117.400565
RUB 90.889185
RWF 1542.824823
SAR 4.050216
SBD 9.174935
SCR 15.529241
SDG 648.46054
SEK 10.798345
SGD 1.446674
SHP 0.848688
SLE 24.634442
SLL 22646.466179
SOS 616.66654
SRD 39.265139
STD 22353.232203
SVC 9.44974
SYP 14041.650601
SZL 19.728992
THB 36.717539
TJS 11.783758
TMT 3.777933
TND 3.356117
TOP 2.601047
TRY 41.064123
TTD 7.339483
TWD 35.755487
TZS 2854.584727
UAH 44.969179
UGX 3960.419055
USD 1.079972
UYU 45.479713
UZS 13960.10191
VES 73.938423
VND 27617.667813
VUV 133.216054
WST 3.048961
XAF 657.07733
XAG 0.031388
XAU 0.000353
XCD 2.923834
XDR 0.813288
XOF 657.07733
XPF 119.331742
YER 265.783005
ZAR 19.690581
ZMK 9721.039351
ZMW 31.07032
ZWL 347.750423
  • DAX

    -160.2900

    22678.74

    -0.71%

  • TecDAX

    -31.9300

    3695.98

    -0.86%

  • Euro STOXX 50

    -30.6100

    5381.08

    -0.57%

  • MDAX

    -235.9200

    28628.56

    -0.82%

  • SDAX

    -180.1500

    15909.35

    -1.13%

  • Goldpreis

    7.0000

    3068

    +0.23%

  • EUR/USD

    0.0054

    1.08

    +0.5%

Stromlieferanten sollen nach Ende der EEG-Umlage zu Preissenkung verpflichtet werden
Stromlieferanten sollen nach Ende der EEG-Umlage zu Preissenkung verpflichtet werden

Stromlieferanten sollen nach Ende der EEG-Umlage zu Preissenkung verpflichtet werden

Die Bundesregierung will sicherstellen, dass die vorgezogene Abschaffung der EEG-Umlage bei den Stromkunden ankommt. Stromanbieter sollen deshalb gesetzlich dazu verpflichtet werden, die Absenkung von 3,723 Cent pro Kilowattstunde vollständig an ihre Kunden weiterzugeben, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Montag bei einer Vorstellung der Eckpunkte des Gesetzespakets erklärte. Die Preisänderung muss den Plänen zufolge nicht angekündigt werden, Stromanbieter müssen die Preissenkung in der Verbrauchsmitteilung künftig automatisch ausweisen und berücksichtigen.

Textgröße:

Die EEG-Novelle ist Teil des sogenannten Osterpakets der Bundesregierung, mit der die Energiewende vorangetrieben werden soll. Neben der vorgezogenen Abschaffung der EEG-Umlage enthält das Gesetzespaket auch eine Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes und deutlich ambitioniertere Ziele bei Treibhausgasneutralität und den Ausbauzielen für die erneuerbaren Energien. Die entsprechenden Gesetzestexte sollen nun in die Ressortabstimmung gegeben werden.

So lautet das neue Ziel des EEG, den Strom in Deutschland bereits im Jahr 2035 "nahezu vollständig aus erneuerbaren Energien" zu beziehen. Das bisherige EEG sieht hier nur einen Zeitraum "vor dem Jahr 2050" vor. Auch andere G7-Länder wie die USA oder Großbritannien hatten bereits angekündigt, bis 2035 eine nahezu treibhausgasneutrale Stromversorgung anzustreben.

Als Etappenziel sieht der Gesetzesentwurf bis 2030 einen Anteil der Erneuerbaren am deutschen Bruttostromverbrauch von 80 Prozent vor. 2021 lag dieser bei lediglich 42 Prozent, so dass der Anteil in den kommenden acht Jahren nahezu verdoppelt werden muss. Dies gilt insbesondere, da in den kommenden Jahren mit einem steigenden Stromverbrauch zu rechnen ist. Für das Jahr 2030 beziffert das Wirtschaftsministerium den Stromverbrauch auf 715 Terawattstunden.

Um einen schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien zu ermöglichen, werden diese künftig als "im überragenden öffentlichen Interesse" und im Interesse "der öffentlichen Sicherheit" definiert. Auch für Windenergieanlagen auf See und für Anbindungsleitungen soll diese Einstufung gelten. Zudem sollen die konkreten Ausbauziele für Windenergie an Land und die Solarenergie angehoben werden. Sukzessive sollen diese auf zehn Gigawatt pro Jahr bei Windenergie an Land und 20 Gigawatt pro Jahr bei Solarenergie ansteigen.

Der Präsident des Deutschen Naturschutzrings (DNR), Kai Niebert, begrüßte die geplante Beschleunigung des Ausbaus der Erneuerbaren als "ein klares Signal für den Weg raus aus Kohle, Öl und Gas". Mit Blick auf den Krieg in der Ukraine betonte Niebert außerdem die Abhängigkeit, die durch die Nutzung fossiler Energieträger entstehe. "Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern ist Freiheit für uns alle", betonte Niebert.

Auch der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) betonte mit Blick auf die Beschleunigung der Energiewende die Versorgungssicherheit. "Der Angriff Russlands auf die Ukraine hat auf fatale Weise unsere Abhängigkeit von fossilen Energieimporten offengelegt", erklärte der bne-Geschäftsführer Robert Busch. Busch begrüßte die neuen Zielvorgaben und forderte einen "umfassenden" Abbau von Bürokratie.

Der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) begrüßte die erhöhten Ausbauziele für Wind- und Solarenergie. "Es ist gut, dass die heimischen Potenziale von Windenergie und Photovoltaik erkannt wurden und deren Ausbau verdoppelt bis verdreifacht werden soll", erklärte BEE-Präsidentin Simone Peter. Das auf 2035 vorgezogene Ziel der treibhausgasneutralen Stromversorgung sei "ambitioniert, aber machbar und vor allem wichtig".

W.O.Ludwig--NZN