Zürcher Nachrichten - Trump, Putin und die Frage: Was nun?

EUR -
AED 4.077633
AFN 79.486192
ALL 99.714985
AMD 434.006208
ANG 1.987409
AOA 1018.01254
ARS 1191.078219
AUD 1.745335
AWG 2.001055
AZN 1.891224
BAM 1.964587
BBD 2.241239
BDT 134.873171
BGN 1.962365
BHD 0.418478
BIF 3298.728352
BMD 1.110155
BND 1.483213
BOB 7.670477
BRL 6.245511
BSD 1.110025
BTN 94.756348
BWP 15.361932
BYN 3.632561
BYR 21759.040826
BZD 2.22969
CAD 1.564425
CDF 3187.255307
CHF 0.953873
CLF 0.027513
CLP 1055.602124
CNY 8.068719
CNH 8.110327
COP 4608.531542
CRC 559.280461
CUC 1.110155
CUP 29.419111
CVE 110.76338
CZK 24.968509
DJF 197.682764
DKK 7.460997
DOP 70.102481
DZD 147.771513
EGP 56.188392
ERN 16.652327
ETB 146.129365
FJD 2.584275
FKP 0.855616
GBP 0.841992
GEL 3.063903
GGP 0.855616
GHS 17.206184
GIP 0.855616
GMD 80.12889
GNF 9603.708944
GTQ 8.547442
GYD 232.9098
HKD 8.634586
HNL 28.417651
HRK 7.539393
HTG 144.300244
HUF 408.272916
IDR 18558.094024
ILS 4.09433
IMP 0.855616
INR 94.866089
IQD 1451.875237
IRR 46737.72757
ISK 146.990957
JEP 0.855616
JMD 172.972861
JOD 0.787083
JPY 162.173727
KES 143.469837
KGS 96.238968
KHR 4440.368479
KMF 502.51411
KPW 999.199623
KRW 1623.390499
KWD 0.342288
KYD 0.92319
KZT 558.237528
LAK 24055.377874
LBP 99429.804802
LKR 326.955971
LRD 222.022541
LSL 20.829671
LTL 3.277999
LVL 0.671522
LYD 5.362273
MAD 10.64531
MDL 19.840608
MGA 5121.092065
MKD 63.145975
MMK 2330.71961
MNT 3878.280698
MOP 8.899364
MRU 44.190223
MUR 50.804448
MVR 17.142963
MWK 1925.052543
MXN 22.239298
MYR 4.944356
MZN 70.926795
NAD 20.829671
NGN 1704.25413
NIO 40.849852
NOK 11.423674
NPR 151.856893
NZD 1.904816
OMR 0.427382
PAB 1.110155
PEN 4.078903
PGK 4.536059
PHP 63.376753
PKR 310.974815
PLN 4.258728
PYG 8849.87458
QAR 4.040779
RON 5.084752
RSD 119.695688
RUB 93.522266
RWF 1577.006059
SAR 4.163346
SBD 9.435826
SCR 16.057717
SDG 666.058497
SEK 10.721634
SGD 1.489848
SHP 0.872408
SLE 25.344689
SLL 23279.399498
SOS 633.342907
SRD 40.654627
STD 22977.97009
SVC 9.713816
SYP 14435.015956
SZL 20.829671
THB 37.866262
TJS 12.108077
TMT 3.882918
TND 3.434299
TOP 2.673928
TRY 42.114435
TTD 7.506836
TWD 36.771587
TZS 2938.103827
UAH 45.876809
UGX 4047.462435
USD 1.110155
UYU 46.898282
UZS 14366.79616
VES 77.497595
VND 28496.360995
VUV 137.181198
WST 3.144884
XAF 670.018813
XAG 0.034268
XAU 0.000359
XCD 3.005515
XDR 0.835831
XOF 670.018813
XPF 119.331742
YER 272.993358
ZAR 20.949927
ZMK 9992.731774
ZMW 31.121897
ZWL 357.469503
  • Euro STOXX 50

    -164.5200

    5139.43

    -3.2%

  • TecDAX

    -88.2100

    3525.51

    -2.5%

  • MDAX

    -583.1800

    26911.22

    -2.17%

  • SDAX

    -288.0900

    15025.35

    -1.92%

  • Goldpreis

    -56.1000

    3083.8

    -1.82%

  • EUR/USD

    0.0293

    1.1128

    +2.63%

  • DAX

    -536.3000

    21854.54

    -2.45%


Trump, Putin und die Frage: Was nun?




Die Hoffnungen des US-Präsidenten Donald Trump (78) auf eine schnelle diplomatische Lösung im Ukraine-Konflikt sind gestern erneut auf eine harte Probe gestoßen. Nach einem zweistündigen Telefonat mit dem russischen Diktator und Kriegsverbrecher Wladimir Putin (72) bleibt ein Durchbruch weiter aus und ist nicht Ansatzweise in Sicht. Putin lehnte einen von Trump unterstützten Vorschlag für eine 30-tägige allgemeine Waffenruhe entschieden ab und hält an seinen Maximalforderungen fest, wie russische und amerikanische Quellen übereinstimmend berichten.

Trump, der seit seinem Amtsantritt am 20. Januar 2025 wiederholt versprochen hat, den Krieg in der Ukraine schnell zu beenden, setzte auf direkte Gespräche mit Putin, um Fortschritte zu erzielen. Bereits am Dienstag, dem 18. März, sprach er mit dem Kremlchef, nachdem sein Vasall und "Sondergesandter" Steve Witkoff vergangene Woche in Moskau vor Ort war. Ziel war es, eine Feuerpause zu vereinbaren, die von der Ukraine in vorherigen Gesprächen mit den USA in Saudi-Arabien akzeptiert worden war. Doch Putin bleibt unnachgiebig: Eine allgemeine Waffenruhe komme nur infrage, wenn die USA und ihre Partner die militärische und geheimdienstliche Unterstützung für die Ukraine einstellen – eine Forderung, die für Washington nicht akzeptabel ist.

Stattdessen einigten sich beide Seiten lediglich auf eine begrenzte 30-tägige Feuerpause für Angriffe auf die ukrainische Energie-Infrastruktur, die sofort in Kraft treten soll. Dies wurde sowohl vom Weißen Haus als auch vom Kreml bestätigt. Experten bewerten dies jedoch als minimalen Fortschritt. „Ein echter Durchbruch ist das nicht“, kommentierte Nicole Deitelhoff vom Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung die Ergebnisse. Putin habe sich kaum bewegt und zeige deutlich, dass er sich nicht unter Druck setzen lasse – weder von Trump noch von anderen Akteuren.

Die Ukraine selbst bleibt bei den Verhandlungen außen vor, was in Kiew und europäischen Hauptstädten Besorgnis auslöst. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor betont, dass jede Lösung ohne ukrainische Beteiligung ein „gefährliches Signal“ an autoritäre Regime weltweit sende. Europäische Politiker wie die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock und ihr französischer Amtskollege Jean-Noël Barrot forderten erneut, dass Entscheidungen über die Ukraine nicht über die Köpfe des Landes hinweg getroffen werden dürfen. „Es kann keine Entscheidungen über die Ukraine ohne die Ukraine geben“, sagte Baerbock am Rande von Gesprächen in Paris.

Während Trump nach dem Telefonat von „Fortschritten“ sprach, zeigt Putins Haltung, dass Russland seine Position der Stärke nicht aufgeben will. Im Juni 2024 hatte der ruchlose Kremlchef bereits klargemacht, dass er die Anerkennung der 2014 und 2023 annektierten ukrainischen Gebiete, eine Entmilitarisierung der Ukraine und das Ende westlicher Sanktionen als Voraussetzungen für Frieden sieht. Diese Linie hielt er auch im Gespräch mit Trump aufrecht.

Die Reaktionen in der Ukraine sind verhalten. Journalisten berichten von Sorgen, dass ein erzwungener Frieden Russland Zeit zur militärischen Erholung geben könnte, um den Konflikt später erneut zu entfachen. In Europa warnte der scheidende deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) vor einem „Diktatfrieden“, der die Ukraine schwächen würde. „Die Ukraine muss auch nach einem Friedensschluss eine starke Armee behalten“, betonte er.

Für Trump, der im Wahlkampf behauptet hatte, den Krieg „innerhalb von 24 Stunden“ beenden zu können, wird die Realität zunehmend zur Herausforderung. Putins kompromisslose Haltung torpediert die Pläne des US-Präsidenten und stellt die Frage, wie lange Washington seine Geduld mit Moskau aufrechterhalten kann. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Trump seine Strategie anpasst – oder ob der Konflikt weiter in der Schwebe bleibt.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...